Die Geschichte des Internets – Video
Nov 092009

Gestern Abend hab ich mal wieder ein System Update mit “pacman -Suy” gestartet. Mehrere Hundert Megabyte mussten heruntergeladen werden, daher lies ich den Laptop arbeiten und ging schlafen.

Was ich heute morgen dann sah war nicht erfreulich. Die Shell war voll mit Fehlermeldungen. * SCHOCK* Die Festplatte bzw. die Root-Partition  war voll gelaufen.  Schnell mit “pacman -Sc” aufräumen – verschaffte wieder 2 Gigabyte Platz auf der Platte. Das Update per “pacman -Suy” erneut gestartet …

*SCHOCK*  Schon wieder Fehlermeldungen: Dateien des Paketes würden schon existieren. Mit einem zusätzlichen “-f” für force konnte ich pacman überreden die schon existenten Dateien zu überschreiben. Doch es folgte der nächste *SCHOCK*. Der Grund diesesmal war ein Haufen Fehlermeldungen über defekte .so Dateien in /var/lib. Ich versuchte einen Reboot. Der Boot-Vorgang wurde durch einen Haufen Fehlermeldungen geschmückt und auch der XServer startete nicht mehr.

Nun war es schon lange Zeit sich auf den Weg zu Arbeit zu machen …

Mir wurde so langsam klar: Hier war einiges beim Update schief gelaufen. Defekte Dateien von unzähligen Paketen, wie sollte man das nur wieder reparieren? Welche wurden überhaupt geupdated? Lässt sich der Fehler nur mit einer Neuinstallation des Systems beheben? Jein! Eine komplette Neuinstallation des Systems war nicht nötig um es zu Retten, es mussten nur alle Pakete neu installiert werden welche defekt waren. Leider war nicht so einfach herauszufinden welche Pakete betroffen waren. Also mussten alle Pakete neu installiert werden, doch wie?

“pacman -Q | awk ‘{print $1}’ | xargs -n 1 pacman –noconfirm -Sf”

löst genau dieses Problem. Nach genau solchen Erfahrungen liebe ich Linux wieder mehr – mit einer Zeile in der Konsole kann man ein dem Tode geweihtes System retten.

Eine Antwort hinterlassen

(erforderlich)

(erforderlich)